Minolta 5000

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Alt, robust, gut
Erfahrungsbericht von huber19 über Minolta 5000
30. Juli 2002


Produktbewertung des Autors:   Minolta 5000 - Bewertung von huber19

Bildqualität: sehr gut 
Ausstattung: sehr gut 
Bedienung: gut 
Verarbeitung: ausgezeichnet 
Akkulaufzeit: lang 
Zuverlässigkeit: ausgezeichnet 
Service: ausgezeichnet 

Pro: Robust, gute Qualität der Fotos,
Kontra: störungsanfälliger Schuh für Blitz

Empfehlenswert? ja 

Kompletter Erfahrungsbericht
Ich möchte heute (wieder einmal) einen Bericht über einen technischen Veteranen loswerden, und zwar über die Spiegelreflexkamera Minolta 5000.

Ich schätze, es war vor ca. 15 Jahren (genau weis ich es nicht mehr), als wir uns unsere erste Spiegelreflexkamera kauften.

Da wir bis zu diesem Zeitpunkt nur 0815-Kameras in Verwendung hatten (draufdrücken und sonst nix), mussten wir natürlich ausführliche Beratung in Anspruch nehmen. Der Verkäufer pries uns unter anderem auch die Minolta 5000 an. Da man einerseits mit dieser Kamera auch mit "draufdrücken und sonst nix" Fotos machen kann, entschlossen wir uns zum Kauf (damals ca. ATS 5000,-- mit Infrarotblitz und Fototasche). Und diese Entscheidung habe ich bis heute noch nicht bereut.

Nun zuersteinmal zu den Daten und der Ausstattung der Kamera:
Kleinbild-Spiegelrefelxkamera (35 mm) mit Autofucus und Automatic-Multi-Programm oder manueller Einstellung und automatischer Filmtransport.
Objektivanschluss: Bajonett Typ A für alle Minolata-Objektive.
Automatische Scharfeinstellung (Monolta TTL-Autofucus).
Belichtungswerte: 2-19 bei ISO 100
Automatische/manuelle Belichtungsmessung
Elektronischer Schlitzverschluß
Verschlußzeiten: 1/2000 - 4 Sekunden (oder solange der Auslöser gedrückt gehalten wird)
Filmempfindlichekeit: ISO 25 - ISO 6400 (gibt's das überhaupt?)
Automatische/Manuelle Gegenlichtkorrektur
LCD-Anzeige (im Sucher) für: Belichtung, Blitz, Verschluss, Warnung bei schwacher Batterie, Warnung bei Über- oder Unterbelichtung.
LCD-Anzeige (an der Oberseite): Anzeige Programm/Manuell, Filmempfindlichkeit, Anzahl der verbleibenden Fotos (Film wird automatisch erkannt), Warnung bei schwacher Batterie.
Ausstattung:
An der Oberseite befindet sich der Auslöser. Wenn dieser gedrückt wird (bei Automatic), wird die Kamera erst scharfgestellt und dann gefilmt. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Objekt zu fixieren (Auslöser halb drücken), dann schwenken und Auslöser ganz drücken, dann bleibt das fixierte Objekt scharf.
Unmittelbar hinter dem Auslöser sind zwei kleine Tasten für die manuelle Einstellung der Verschlusszeiten angebracht. Dahinter ist die o.a. LCD-Anzeige angebracht. Rechts neben der LCD ist ein Schalter mit drei Stufen (Lock, On, Beep (gibt eher störende Piepser von sich). In der Mitte der Oberseite ist der Schuh für den Blitz, der auch die einzige mir bekannte Schwachstelle der Kamera ist, denn der wird sehr leicht locker und funktioniert dann nicht richtig. Links an der Oberseite kann man dann einen Plastikdeckel zur Seite schieben, darunter kann man Automatik/Manuell wählen sowie die ISO-Zahl für den Film einstellen (wird aber normalerweise nicht benötigt).

An der Rückseite ist der Sucher (mit klar sichtbaren Rahmen für das tatsächlich aufgenommene Foto) und der schon erwähnten LCD-Anzeige. In der Mitte des Suchers ist ein weiterer kleiner Rahmen sichtbar, der anzeigt, nach welchem Objekt sich der Autofucus einstellt. Daneben ist der Schalter zum Rückspulen und zur Rückspulsperre des Filmes angebracht.

An der rechten Seite ist das Batteriefach (4 Micro-Batterien 1,5V werden benötigt, halten aber relativ lange). Das Fach ist verschraubt, kann jedoch mit einer kleinen Münze ohne Probleme geöffnet werden.

An der linken Seite ist die Entriegelungstaste für die Rückwand.

An der Unterseite ist ein Gewinde für ein Stativ.

An der Forderseite ist natürlich das Objektiv, Tasten für manueller Focus/Autofucus, manuelle Blendenwahl, Entriegelung für Objektiv sowie ein Anschluß für eine Fernbedienung (mit Kabel).

Fazit und Praxisbericht:
Bis jetzt hat mit diese Kamera noch nie im Stich gelassen. Sie ist relativ Widerstandfähig (sie lag schon im Sand), selbst wenn alles auf Automatic gestellt ist, werden die Fotos einwandfrei. So richtige Freude kommt natürlich auch auf, wenn man mit den Einstellung im Modus "Manuell" herumexperimentiert. Leider ist die Bedienung im "Manuell"-Modus manchmal etwas kompliziert (warum habe ich nur 10 Finger), aber man gewöhnt sich daran. Es ist erstaunlich, welche Fotos dabei herauskommen. Obwohl diese Kamera schon so viele Jahre auf dem "Buckl" hat, funktioniert sie noch so gut wie am ersten Tag. Die damalige Investition hat sich sicherlich gelohnt. Bis heute kam ich noch nicht in Versuchung, mir eine "neue" zuzulegen :-). 

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Weitere Details
Tragekomfort: ausgezeichnet 
Bedienungsanleitung: einfach & übersichtlich 
Besitzen Sie das Produkt? ja 
Dauer des Besitzes/der Nutzung: länger als 1 Jahr 
Häufigkeit der Nutzung: häufig 

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